Viertürer-Coupé
Kurzdefinition
Limousine mit flach abfallender, coupéartiger Dachlinie und vier Türen, oft mit Fließheck.
Erklärung
Als Viertürer-Coupé bezeichnet man eine Limousine, deren Dachlinie flach und coupéhaft zum Heck abfällt. Klassisch war ein Coupé zweitürig; die viertürige Variante verbindet diese sportliche Silhouette mit dem einfacheren Zugang zum Fond. Häufig sind die Türen rahmenlos.
Eine frühe und prägende Modellreihe dieser Gattung war der Mercedes-Benz CLS, der Mitte der 2000er-Jahre auf den Markt kam. Danach folgten viele Hersteller mit eigenen Modellen, etwa Audi mit dem A7 Sportback, BMW mit den Gran-Coupé-Varianten und Porsche mit dem Panamera.
Viertürer-Coupés besitzen je nach Modell einen klassischen Kofferraumdeckel oder eine große Heckklappe. Die geschwungene Dachlinie geht meist zulasten der Kopffreiheit im Fond und der Ladehöhe. Der Begriff ist eine Marketingbezeichnung und nicht technisch genormt, weshalb die Abgrenzung zur Fließhecklimousine fließend ist.
Beispiel
Der Mercedes-Benz CLS ist ein bekanntes Viertürer-Coupé. Er hat vier Türen, wirkt von der Seite aber wie ein Coupé.