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limousinen.net

Plug-in-Hybrid

Lexikon · Antrieb · Stand: 2026-10-03 · Redaktion

Kurzdefinition

Hybridfahrzeug mit Verbrennungs- und Elektromotor, dessen Akku sich zusätzlich extern an der Steckdose laden lässt.

Erklärung

Ein Plug-in-Hybrid, kurz PHEV, kombiniert einen Verbrennungsmotor mit einem Elektroantrieb und einem vergleichsweise großen Akku. Anders als beim Vollhybrid lässt sich die Batterie an einer Haushaltssteckdose oder Ladestation aufladen.

Dadurch kann das Fahrzeug kürzere Strecken rein elektrisch zurücklegen. Bei längeren Fahrten oder leerem Akku übernimmt der Verbrennungsmotor, sodass keine Reichweitenprobleme entstehen. Wie effizient ein Plug-in-Hybrid im Alltag ist, hängt stark vom Ladeverhalten ab: Wird selten geladen, transportiert das Fahrzeug den schweren Akku weitgehend ungenutzt mit.

In der Mittel- und Oberklasse sind Plug-in-Hybride als Limousinen verbreitet, nicht zuletzt wegen steuerlicher Regeln für Dienstwagen. In Deutschland erhalten Plug-in-Hybride unter bestimmten Bedingungen ein E-Kennzeichen. Die offiziellen Verbrauchswerte nach WLTP berücksichtigen einen elektrischen Fahranteil und fallen deshalb oft niedrig aus.

Beispiel

Wer täglich kurze Strecken pendelt und zu Hause lädt, fährt mit einem Plug-in-Hybrid überwiegend elektrisch. Im Urlaub hilft der Verbrenner auf langen Etappen.

Quellen und Stand

Zuletzt geprüft: 2026-10-03

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