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limousinen.net

Leiterrahmen

Lexikon · Technik · Stand: 2026-10-03 · Redaktion

Kurzdefinition

Separater Fahrzeugrahmen aus zwei Längsträgern mit Querverbindungen, auf den die Karosserie gesetzt wird.

Erklärung

Der Leiterrahmen ist eine Fahrzeugbauweise, bei der zwei kräftige Längsträger durch mehrere Querträger verbunden sind. Von oben betrachtet erinnert die Konstruktion an eine Leiter. Motor, Achsen und Antriebsstrang werden am Rahmen befestigt, die Karosserie wird darauf montiert.

In der Frühzeit des Automobils war der Rahmenbau Standard. Er erlaubte es, auf ein Fahrgestell unterschiedliche Aufbauten von Karosseriebauern zu setzen. Auch große amerikanische Limousinen nutzten bis in die jüngere Vergangenheit Rahmenkonstruktionen, etwa das Lincoln Town Car.

Heute findet man den Leiterrahmen vor allem bei Lkw, Pick-ups und robusten Geländewagen, weil er hohe Lasten aufnimmt und bei Belastungen im Gelände widerstandsfähig ist. Bei Pkw wurde er weitgehend von der selbsttragenden Karosserie verdrängt, die leichter ist und bessere Möglichkeiten für Knautschzonen bietet.

Beispiel

Viele frühe Luxuslimousinen bestanden aus Fahrgestell mit Leiterrahmen und separat gefertigtem Aufbau. Heute ist die Bauweise vor allem bei Geländewagen üblich.

Quellen und Stand

Zuletzt geprüft: 2026-10-03

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